Schneller Immobilien verkaufen – welche Preisstrategie führt zum Ziel

Im letzten Blogbeitrag (Schneller Immobilien verkaufen in München und Umgebung – welche Preisstrategien gibt es) hatte ich Ihnen die Auswirkung der Preisstrategie auf die Vermarktungsdauer und den Verkaufserlös beschrieben. Um nun die passenden Preisplanung für die eigene Immobilie zu ermitteln, hilft die ehrliche Analyse des Eigentums. Dabei wird grundlegend zwischen Immobilien in Top-, durchschnittlichen oder einfachen Lagen unterschieden.

Gleichzeitig unterstelle ich, dass bei der Marktpreisfindung folgende Parameter berücksichtigt wurden:

  • die Objektqualität (einfach oder Luxus)
  • das Baujahr
  • etwaige anstehenden Renovierungen und notwendige Schönheitsreparaturen (offene oder anstehende Sonderumlagen)
  • vorhandene Mietverträge (z.B. langfristig und sehr günstig vermietet, etwaige Probleme mit dem Mieter)
  • externe Faktoren wie Flug-, Strassen- oder Bahnlärm, Stromleitungen, Verkehrsanbindung
  • Hochwassergefährdung (öffentlich in der Hochwassergefährungskarte nachzulesen im Internet)

 

 

Hier folgt nun eine Kurzaufstellung, wie dies in der Praxis konkret aussehen kann.

 

Wohnung , Haus oder Grundstück in begehrter bzw. Top-Lage bei Angebotsmangel:

  • Marktnachfrage hoch (viele kaufbereite Interessenten)
  • Angebot kaum bzw. gering (Ihre Immobilie ist begehrt)
  • Mögliche Preisstrategie:  Bieterverfahren, Hochpreismodell mit offener Besichtigung, die wirklich kaufbereiten Interessenten wissen, dass hier rasches Handeln gefragt ist

Auswirkung auf den Verkäufer:

Die Immobilie wird rasch zum guten Preis verkauft (im Regelfall über 100 % des Marktwertes)

 

Immobilie in durchschnittlicher Lage:

  • Marktnachfrage mittel (wenig kaufbereite und viele „mal anschauen“ Interessenten)        
  • Angebot – zahlreiche ähnlich Immobilien sind verfügbar – manche davon günstiger bzw. länger auf dem Markt ( die Interessenten kennen meist die anderen Immobilien)
  • Mögliche Preisstrategie:  Bieterverfahren, Moderater Startpreis, Unter-Marktwert-Strategie

 Auswirkung auf den Verkäufer: 

bei einem ehrlichen Preis wird sich zeitnah ein Käufer finden, der bereit ist, den realitischen Wert zu bezahlen

  • Keinesfalls:  Hochpreismodell –  echte Interessenten warten hier ab, bis der Preis „normal wird“ und geben dann nach 6 bis 12 Monaten Vermarktungszeit mit einigen Preisreduzierungen ein Angebot von 70 bis 90 % des Marktpreises ab, da „an der Immobilie ja etwas faul sein muß, weil sie keiner kauft“ .
  • Negative Auswirkung: Verkäufer erleiden Geldverlust und brauchen einen langen Atem.

 

Immobilie in einfacher Lage bzw. „aufm Land, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen“ z.B. im Baurechtlichen Außenbereich nach §35 BauGesetzbuch

  • Marktnachfrage gering (wenige Interessenten, trotz umfassender Werbung)
  • Angebote einige verfügbar (manche davon seit Jahren)
  • Mögliche Preisstrategie:  Moderater Startpreis
  • Keinesfalls:  Hochpreismodell –  echte Interessenten werden verschreckt und warten ab,  da diese ja wissen, dass der Verkäufer nicht rasch verkaufen wird (leider)
  • Negative Auswirkung: Verkäufer erleiden Geldverlust und brauchen einen langen Atem.
  • Unter-Marktwert-Strategie: nicht sinnvoll, da die wenigen Interessenten sich wohl kaum überbieten werden

 

Welche Weg nun für Sie der Richtige ist, helfen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zu ermitteln.

Wichtig ist – egal ob mit oder ohne Makler – dass Sie Fehler bei der Preisfindung vermeiden und Ihre Immobilie rasch verkaufen. Gleichzeitig aber auch den Marktpreis erzielen.

Testen Sie uns, wir wissen, wovon wir reden.

 

Jetzt, morgen oder übermorgen
Wir freuen uns auf Ihren gut gelaunten Anruf.

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